ÜberLeben im Viertel – Vortrag am 21.04.2018

Gepostet von am April 15, 2018 in Geschichtliches, Initiative Essen-Süd, Kulturelles in Essen-Süd | Keine Kommentare

ÜberLeben im Viertel – Vortrag am 21.04.2018

Historische Einsichten zwischen Stadtgarten und Bahnhof Süd
mit dem Fotografen Heinrich Buhr 1902 – 1980
Lichtbildvortrag Samstag, 21.04.2018, 16 h

Relinghauser Str. 114, Innenhof der ehemaligen Bäckerei Dinsing.
Referent: Wilfried Sauter, Historiker
Zu Gast ist Frau Hegemann, die Tochter des Fotografen Heinrich Buhr.

Die Gruppe, die sich intensiv mit den Fotos von Heinrich Buhr auseinandergesetzt hat, präsentiert an diesem Nachmittag auch einen großformatigen Faltplan. Dieser lädt mit ausgewählten Fotos zu einem Rundgang durch das Viertel ein, so dass sich die historische Situation mit der Gegenwart vergleichen lässt.

Heinrich Buhr wurde im Jahr 1902 in Hannover geboren und war ausgebildeter Chemigraph und Fotograf. Er lehrte zeitweilig an der Folkwang-Schule und arbeitete bei der Graphischen Anstalt der Krupp-Werke in Essen, schließlich war er beim Essener Verlag Girardet beschäftigt. Mit empathischem Blick hielt er mit der Kamera fest, wie im Krieg sein Haus und sein Viertel zu Schutt und Asche wurden. Auch den Wiederaufbau hielt er in Bildern fest. Offen, nüchtern und zugleich lebensfreudig nahm er sein Viertel und das Zeitgeschehen wahr.

„Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch mit Ihnen.“ so schließt die Einladung von Christiane Becker, Bastian Schiel-Mehmen (raum45 – Platz für Kultur), Vittoria Lenz (Doing culture. Bildung und Reflexion
kultureller Prozesse), Stefan Michaelsen (Kommunikationsdesign), Elmar Pieper, Hans Trapp (Bürogemeinschaft …1… 2 …3…), Wilfried Sauter (Initiator und Historiker im Stadtteil).

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